Sie sind hier: Kulturhistorische Stätten
Weiter zu: Ausflugsziele
Allgemein: Kontakt Impressum Unsere Partner

Suchen nach:

Benediktinerabtei Maria Laach

Das Kleinod Maria Laach gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Vulkanparks Brohltal/Laacher See. Die Abteikirche ist das wohl berühmteste Bauwerk in der Eifel. Es ist eines der hervorragendsten Zeugnisse deutscher romanischer Kirchenbaukunst. Die Abtei mit der klostereigenen Gärtnerei, Werkstätten, Buchhandlung und einem Laden für traditionelles Kunsthandwerk zieht das ganze Jahr über eine Million Besucher an.

Öffnungszeiten:
Mo bis Sa:
09.30 – 11.15 Uhr
13.15 – 16.45 Uhr
Sonntag: 13.15 – 16.45 Uhr
November bis Ostern:
Mo bis Sa:
nur nach vorheriger Anmeldung
14.30 – 16.45 Uhr
Sonntag: 13.13 – 16.45 Uhr


Propstei Buchholz

Seit nunmehr fast 900 Jahren existiert oberhalb von Burgbrohl und Weiler die Propsteikirche St. Servatius in Buchholz. Das es so viele Jahre wurden, und auch hoffentlich noch viele mehr werden, war nicht immer selbstverständlich. Vor annähernd 30 Jahren schien das Schicksal der altehrwürdigen Kirche besiegelt. Schwer geschädigt von der Brandkatastrophe Silvester 1951 stand nur noch eine baufällige Ruine, die mehr und mehr eine Gefahr für die Allgemeinheit wurde. In einer Zeit, in der fast nur das neue zählte, schien der Abriss nicht mehr ab zu wenden.
Einige wenige stemmten sich gegen das drohende Desaster, und so wurde Dank der Initiative der ehemaligen Besitzer und anderer Mitstreiter der Abriss abgewendet und die Restaurierung des historischen Gemäuers eingeleitet. Am 11. November 1984 wurde der Förderverein zur Wiederherstellungund Erhaltung der Propsteikirche Buchholz e. V. gegründet. Seither arbeiten die ehrenamtlichen Mitglieder des Fördervereines mit finanzieller Unterstützung von Bund, Land, Bistum, Firmen aber auch von Privatpersonen an dem Wiederaufbau der Kirche.
Längst ist die die „Ahl Kirch“ in Buchholz keine Baustelle mehr, sondern immer mehr Ort von Kultur und Veranstaltungen. In Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde Brohltal bieten wir Ihnen Konzerte und andere Events an. Und die stets gut besuchten Veranstaltungen zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.


Kreuzwäldchen

Eine geruhsame und vollkommen idyllische Anlage stellt das Kreuzwäldchen dar. Südwestlich des Dorfes Kempenich steht auf einer kleinen Anhöhe die Kapelle der "Schmerzhaften Muttergottes", die 1879 von dem damaligen Pastor Ferdinand von Freyhold errichtet wurde.

Die Kapelle steht auf historischem Boden, denn hier befand sich in grauer Vorzeit eine Burganlage, vom Volksmund die "alte Burg" genannt. Ihre Reste kamen erst bei der Anlage des Kalvarienberges im Kreuzwäldchen in den Jahren 1873 - 1881 wieder zu Tage. Damals fand man tief unter dem Wurzelwerk der Bäume starke Fundamentmauern eines Gebäudekomplexes, der überall Spuren eines Brands und einer gewaltsamen Schleifung aufwies. Erhalten ist noch ein neunzehn Meter tiefer Brunnen.
Zur Anlage gehört auch die Lourdesgrotte und der Weg der "Sieben Schmerzen Mariens".


Vom Dorf aus erreicht man die Kapelle über einen Kreuzweg mit kunstvoll gestalteten Terrakotta-Bildern. Als Wegbegleiter und Orientierungshilfe drucken Sie sich am besten mit einem Klick den Flyer "Auf den Spuren von Geologie, Kunst und Geschichte des Kempenicher Ländchens" in der rechten Spalte direkt aus.
Besichtigung der Kapelle möglich (die Kapelle ist meist offen), auch Führungen sind auf Anfrage möglich.

Weitere Informationen: Tourist-Information Brohltal


Barocker Pfarrgarten

Die ehemalige barocke Gartenanlage, aufgeteilt in vier Beete, diente als Nutz- und Erholungsgarten für die Mönche. In der Nordwestmauer befinden sich Nischen für Bienenstöcke einer Korb-Imkerei. Während der französischen Zeit um 1800 wurde die klösterliche Hofanlage in der Säkularisation aufgehoben und versteigert. Zwischen 1816 und 1830 gelangte das gesamte Areal in den Besitz der Wehrer Bürger; bis etwa 1970 wurde der Pfarrgarten von den Wehrer Pastoren genutzt und gepflegt.

Im März 1999 gründete sich der heutige Brauchtums- und Verschönerungsverein Wehr e.V., der den Garten für zunächst 15 Jahre pachtete. In den Jahren von 2003 bis 2005 gestaltetet die Vereinsmitglieder den Garten in mühevoller Eigenarbeit neu, so dass er heute wieder frei zugänglich für alle Besucher ein Ort der Ruhe und Erholung darstellt. Von den Ruhebänken können Gäste den schönen Ausblick auf den südlichen Teil des Wehrer Kessels mit den umliegenden Bergen genießen.